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Jesaja (Isaias)

 

Man nennt ihn auch den König der Propheten, er stammt wohl aus Jerusalem und war vornehmer Herkunft. Im Todesjahr des Königs Ussia (Ozias) berief ihn der Herr! In den von ihm hinterlassenen Schriften lässt sich eine öffentliche Wirksamkeit bis nach dem Jahre 701 v. Chr. beobachten! In seinen Schriften finden wir zahllose Hinweise auf Jesus Christus, die vom Alten Testament ins Neue Testament führen. Die neutestamentliche Urgemeinde nahm diese Messias Hinweise auf und sah sie im Wirken und im Wege Jesu erfüllt.


Jesaja 7, 14

Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und seinen Namen Immanuel nennen.


Jesaja 8, 14

Er wird zum Heiligtum werden, zum Stein des Anstoßes und zum Fels des Strauchelns für die beiden Häuser Israels; zum Netz und zur Falle für die Einwohner Jerusalems.


Jesaja 9, 5

Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn wird uns geschenkt, auf dessen Schulter die Herrschaft ruht. Man nennt ihn: Wunderrat, Gottheld, Ewigvater, Friedensfürst. Groß ist die Herrschaft und der Friede ist endlos auf Davids Thron und in seinem Reich; er errichtet und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.


Jesaja 11, 3-5

Erfüllen wird er ihn mit dem Geist der Furcht des Herrn. Er richtet nicht nach dem Augenschein und urteilt nicht nach dem Hörensagen. Er richtet vielmehr die Geringen gerecht, entscheidet richtig für die Armen im Land; den Gewalttätigen schlägt er mit dem Stab seines Mundes und tötet den Frevler mit dem Hauch seiner Lippen. Gerechtigkeit ist seiner Hüften Gurt und Treue seiner Lenden Umgürtung.


Jesaja 11, 6-9a

Beim Lamm wird verweilen der Wolf, der Leopard lagert beim Böcklein. Kalb und Löwe mästen sich gemeinsam, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen lagern beisammen; der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt am Schlupfloch der Otter, nach dem Jungen der Viper greift das Kind mit der Hand. Nirgends handelt man bös und verderbt auf meinem ganzen heiligen Berg.


Der Prophet Jesaja gibt hier deutliche Hinweise auf die späteren Erzählungen und Legenden über das Jesuskind in Ägypten, die leider nicht in den etablierten Bibeln zu finden sind und nur Freude in Menschenherzen bringen.


Apokryphen

Habt keine Angst und achtet nicht darauf, dass ich ein Kind bin; denn ich bin immer vollkommen gewesen und bin es auch jetzt; alle wilden Tiere müssen vor mir zahm werden. Gleichermaßen beteten Löwen und Leoparden ihn an und begleiteten sie in die Wüste. Wohin Josef und Maria gingen, schritten sie ihnen voran, indem sie ihnen den Weg zeigten und ihre Köpfe senkten; mit ihren Schwänzen wedelnd taten sie ihre Dienstfertigkeit kund und verehrten ihn mit großer Ehrfurcht. Als Maria Löwen und Leoparden und allerhand wilde Tiere sah, wurde sie zuerst von heftiger Angst erfasst! Das Jesuskind schaute sie fröhlich an und sagte: Fürchte dich nicht Mutter; denn sie kommen nicht, um dir ein Leid zu tun, sondern in Eile kommen sie, dir und mir zu gehorchen. Die Löwen aber gingen zusammen mit ihnen einher, mit den Ochsen und Eseln und mit den Packtieren, die ihnen das Notwendige trugen und sie fügten keinem ein Leid zu, obgleich sie mit ihnen zusammenblieben.

Vielmehr waren sie zahm unter Schafen und Böcken, die sie mit aus Judäa hergeführt und bei sich hatten. Unter Wölfen wandelten sie einher, ohne etwas zu befürchten, und keines wurde von andern verletzt. Da erfüllte sich was durch den Propheten gesagt war! Nach der Bibel ist die Friedenszeit angebrochen, wenn die Wölfe weiden mit den Lämmern, wenn ein Löwe und Ochs zusammen Stroh fressen.

Dies geschah, als der Jesusknabe auf der Reise nach Ägypten war.

Freudig und jubelnd kamen sie im Gebiet von Hermopolis an und zogen in eine ägyptische Stadt ein, die Sotinen heißt.

Und da sich in ihr kein Bekannter befand, den sie um Gastfreundschaft hätten bitten können, traten sie in einen Tempel ein, der „Kapitol Ägyptens“ genannt wurde. In diesem Tempel waren 365 Götzenbilder aufgestellt, denen an bestimmten Tagen göttliche Ehre in götzendienerischen Weihen erwiesen wurde.

Die Ägypter derselben Stadt traten in das Kapitol, in dem die Priester sie ermahnten, an so und so viel bestimmten Tagen der Hoheit ihrer Götter gemäß Opfer darzubringen. Es begab sich aber als Maria mit dem Jesus Kind in den Tempel eintrat, da fielen sämtliche Götzenbilder auf den Boden, so dass sie alle gänzlich umgestürzt und zerbrochen auf ihrem Angesicht dalagen.

So taten sie für uns Menschen offen kund, dass sie nichts waren.

Und so erfüllte sich das Wort des Propheten Jesaja: Siehe, der Herr wird auf einer schnellen Wolke kommen und in Ägypten einziehen und alle Bilder, die von den Händen der Ägypter gefertigt sind, werden vor seinem Angesicht entfernt werden. Alle Götzenbilder lagen auf ihrem Angesicht.

Noch kurze Zeit und Joseph kehrte in das Land Judaä zurück. Es waren die gestorben, die dem Knaben nach dem Leben trachteten.


Jesaja sagt auch in 31, 6-7

Bekehrt euch zu dem, von dem die Söhne Israels so tief abgefallen sind. Denn an jenem Tag verschmäht jedermann seine silbernen und goldenen Götzen, die eure Hände verfertigt haben zur Sünde.


Jesaja 42, 2-3

Er schreit keine Befehle und lässt keine Verordnungen auf der Straße ausrufen. Das geknickte Schilfrohr zerbricht er nicht, den glimmenden Docht löscht er nicht aus. Er bringt dem geschlagenen Volk das Recht, damit Gottes Treue ans Licht kommt.


Jesaja 44, 15 und 44, 17b-18

Das sollte den Menschen dienen als Brennholz; man nimmt davon und wärmt sich. Auch schürt man damit und backt Brot. Ebenso macht man daraus einen Gott und wirft sich nieder, verfertigt ein Götzenbild und betet es an!

... rette mich, denn du bist mein Gott.
Sie erkennen es nicht und sind nicht klug; denn ihre Augen sind verklebt, so dass sie nicht sehen und ihr Herz nicht zur Einsicht kommt.


Worte, die zur Zeit Jesu und auch in der heutigen Zeit nichts an Aktualität verloren haben!


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Jesaja 44, 19b-20a

Ich verbrannte die eine Hälfte im Feuer, über seinen Kohlen buk ich Brot, briet das Fleisch und aß es. Und da soll ich nun seinen Rest zu einem Greuelbild machen und dürres Holz anbeten? Wer sich mit Asche abgibt, wird vom verblendeten Herzen getäuscht, sein Leben rettet er nicht.  


In Jesaja 53, 7-10a finden wir wieder den deutlichen Hinweis auf Jesus Christus.

Man misshandelte ihn und er beugte sich; er tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird und gleich einem Schaf, das vor seinen Scherern verstummt. Nein, er tat seinem Mund nicht auf. Aus Drangsal und Gericht wurde er weggerafft; wer kümmert sich um sein Geschick? Denn er war abgeschnitten vom Land der Lebendigen, ob der Missetat seines Volkes zu Tode getroffen. Man gab ihm bei Verruchten sein Grab, seine Ruhestätte bei Übeltätern. Und doch hat er kein Unrecht getan, kein Trug war in seinem Mund. Der Herr jedoch fand Gefallen an seinem Zerschlagenen; er heilte ihn der sein Leben als Sühneopfer hingab.


Weiter sagt Jesaja im Evangelium über den Messias:

Jesaja 61,1-3

Der Geist des Gebieters und Herrn ruht auf mir, da der Herr mich gesalbt hat. Den Armen Frohes zu melden, hat er mich gesandt, zu heilen die gebrochenen Herzens sind. Befreiung zu künden den Gefangenen, den Gefesselten Lösung (der Stricke), auszurufen ein huldvolles Jahr des Herr und einen Rachetag unseres Gottes zu trösten alle Trauernden. Zu ersetzen den Trauernden in Sion und ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauergewand, Loblied statt Mutlosigkeit. Man wird sie nennen “Eichen der Gerechtigkeit“, „Pflanzung des Herrn zu seiner Verherrlichung“.


In Jesus Christus sind diese Schriftstellen in Erfüllung gegangen und das Alte Testament mündet im Evangelium, der Frohen Botschaft.


      


- Jesus liebt dich!


 
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