1. Johannes 4, 7-9

Liebe  Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder der liebt stammt von Gott und erkennt Gott!
Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.
Die Liebe Gottes wurde unter uns offenbar, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben!

 

Petrus 4, 8

Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu.

 

1.Korinther 13, 1-13

Das Hohelied der Liebe

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben so dass ich Berge versetzen könnte und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts!

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das ihre, sie lässt sich nicht erbitten, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.

Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.

Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

Als ich Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.

Nun aber bleiben, Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

 

Im Alten Testament im 3. Mose 19,18 heißt es schon, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Räche dich nicht an deinen Mitmenschen und trage niemanden etwas nach.

 

Kaum ein Mensch aus dem jüdischen Volk konnte diese Liebe leben. Denn die Begierde des Fleisches stritt weiter wider den Geist.

So wurde erst mit der Geburt Jesu und der Vaterschaft Gottes, in der Person dessen, der nicht aus dem Fleische und nicht aus dem Blute und nicht aus dem Wollen des Mannes gezeugt wurde (Joh. 1, 13), die Voraussetzung für vollkommene Liebe geschaffen.

 

So sagt Jesus dann auch in

Matthäus 5, 43-48

Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst deinen Nächsten lieben und deine Feinde hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde (tut Gutes, die euch hassen), und betet für die, die euch verfolgen, auf dass ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner das gleiche. Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes?

Tun nicht auch die Heiden das Gleiche? Seid also vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

   

Liebe ohne Schranken, die Jesus vorlebt und predigt.

Eine Liebe, auf die die ganze Schöpfung wartet.

Besser als der Apostel Paulus im Brief an die Römer kann dies niemand schreiben.

 

Römer 8,18-20

Ich bin überzeugt: Was wir in der gegenwärtigen Zeit noch leiden müssen, fällt überhaupt nicht ins Gewicht, im Vergleich mit der Herrlichkeit, die Gott uns zugedacht hat und die er in der Zukunft offenbar machen wird. Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf den Tag, an dem die Kinder Gottes vor aller Augen in dieser Herrlichkeit offenbar werden. Denn alles Geschaffene ist der Sinnlosigkeit ausgeliefert, versklavt an die Vergänglichkeit (Tod) und das nicht durch eigene Schuld, sondern weil Gott es so verfügt hat.



Hier wird sehr schön deutlich, wie die ganze Schöpfung an das Schicksal der ersten Menschen gekoppelt ist. Durch die Fortpflanzungssexualität im Fleische entsteht Tod und Vergänglichkeit des ganzen Paradieses. Die Knechtschaft der Zeit im vergänglichen Körper! Elend und Überbevölkerung im Tier- und Menschenreich, Selbstsucht mit dem Willen zur Eigenschöpfung ohne Gott. Gott wusste aber, das die ersten Menschen verführt wurden von Satan und somit gab er ihnen die Hoffnung auf Erlösung.

So schreibt Paulus weiter:


Römer 8,20-23

Er gab aber seinen Geschöpfen die Hoffnung, dass auch sie eines Tages von der Versklavung an die Vergänglichkeit (Tod)  befreit werden und teilhaben an der unvergänglichen Herrlichkeit, die Gott seinen Kindern schenkt. Wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis jetzt noch stöhnt und in Wehen liegt, wie eine Frau bei der Geburt. Aber auch wir selbst, die doch schon als Anfang des neuen Lebens, gleichsam als Anzahlung den Heiligen Geist bekommen haben, stöhnen ebenso in unserem Inneren. Denn wir warten sehnsüchtig auf die volle Verwirklichung dessen, was Gott uns als seinen Kinder zugedacht hat; dass unser Leib von der Vergänglichkeit erlöst wird.

 

Nach dem Bild von Jesus Christus, dem Erstgeborenem unter vielen Brüdern und Schwestern.

 

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Römer 8,32-34

Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wenn er uns aber den Sohn geschenkt hat, wird er uns dann noch irgendetwas vorenthalten? Wer kann die Menschen anklagen, die Gott erwählt hat? Gott selber spricht sie frei. Wer kann sie verurteilen? Christus ist für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist vom Tod erweckt worden. Er hat seinen Platz an Gottes rechter Seite. Dort tritt er für uns ein.

 

Wir sehen hier in den letzen Jahrtausenden immer wieder die liebende Hand Gottes uns in seine Kindschaft zurückführen. Unseren freien Willen aber nicht zu brechen und uns die Entscheidung zu überlassen, zeigt wirkliche Größe und Liebe!

Gott lässt sein Geschöpf Mensch eigene Erfahrungen machen, er gibt uns liebevoll Zeit, in der Unendlichkeit wieder zurückzufinden! Sicherlich, angesichts des von Menschen erschaffenen Elends, nicht immer einfach.

Wenn Mord und Krieg zum Sieg führen hat der Sieger schon verloren! Denn der Kreislauf von fressen und gefressen werden wird nicht durchbrochen.

Fleisch tötet Fleisch und gebiert Leid und Qual.

Geist kann nicht Geist töten (Geist ist unsterblich).

Liebe vereint beides in der Person Jesus Christus. Und die Auferstehung im neuen Leib beendet diese Qual.


  

 



- Jesus liebt dich!

 
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